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Ralf Hagelstein Admin

 Anmeldedatum: 01.06.2005 Beiträge: 12641 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 08.01.2007 12:53 Titel: Arbeit: "Dumpinglöhne" in Hamburg |
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Lohndumping
DGB rügt zweifelhafte Methoden einer Reinigungsfirma
Sie putzte für 2,46 Euro pro Stunde
Antonia H. wurde gekündigt, als sie sich wehrte - laut Gewerkschaft eine gängige Praxis. Auch mangelnde Kontrolle beim Kombilohn-Modell wird kritisiert.
Von Jens Meyer-Wellmann |
Quelle: Hamburger Abendblatt
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"Dumpinglöhne" in Hamburger Hotels
Beauftragte Reinigungsfirma verteidigt sich: Andere Unternehmen zahlten noch weniger.
Von Jens Meyer-Wellmann |
Quelle: Hamburger Abendblatt
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Illegal und unanständig
Kommentar
Von Jens Meyer-Wellmann
Es läuft etwas schief in dieser Gesellschaft. Während sich Unternehmensvorstände an den Spitzeneinkommen in den USA orientieren, entwickeln sich die Löhne im unteren Bereich hier und da in Richtung Dritte-Welt-Niveau. |
Quelle: Hamburger Abendblatt
Zuletzt bearbeitet von Ralf Hagelstein am 10.01.2007 17:09, insgesamt einmal bearbeitet |
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Ralf Hagelstein Admin

 Anmeldedatum: 01.06.2005 Beiträge: 12641 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 09.01.2007 13:55 Titel: |
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Pressemitteilung der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Herbert Schui
2,46 Euro Stundenlohn im Hotelgewerbe sind inakzeptabel – gesetzlichen Mindestlohn unverzüglich einführen
Wenn Unternehmen Aufträge an Fremdfirmen vergeben, werden die tariflichen Stundenlöhne oft und zum Teil deutlich unterschritten. Das zeigt der Fall Antonia H., die als Reinigungskraft im Auftrag einer Fremdfirma in einem Hamburger Dorint-Hotel (Accor-Konzern) für 2,46 Euro Stundelohn arbeitete. Tariflich vereinbart sind 7,87 Euro.
Kein Einzelfall, stellt Herbert Schui, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. fest und fordert einen gesetzlichen Mindestlohn:
Ein derart exzessives Lohndumping muss durch einen gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 8 Euro unterbunden werden. Appelle an die Unternehmen reichen nicht. Die Fraktion Die Linke hat im Bundestag im letzten Jahr einen entsprechenden Antrag eingebracht (Drs. 16/1878).
Die Gewerkschaften fordern ebenfalls einen Mindestlohn.
Auch die SPD hat sich öffentlich dazu bekannt. Wenn die Sozialdemokraten es mit dem sozialen Profil nur halbwegs ernst meinen, müssen sie den Worten Taten folgen lassen.
Zu verurteilen ist im Fall Antonia H. nicht nur das Verhalten der Reinigungsfirma. Auch wenn Dorint formalrechtlich nicht in der Verantwortung steht, ist das Verhalten des Unternehmens nicht zu rechtfertigen. Unternehmen haben eine Verantwortung, die über ihre gesetzlichen Verpflichtungen hinausgeht. Dorint muss sicherstellen, dass bei der Vergabe von Leistungen für das Hotel an andere Firmen der Tarifvertrag eingehalten wird, also ein Stundenlohn von 7,87 Euro gezahlt wird. Das verlangt die Geschäftsethik. Es kann nicht sein, dass angesehene Unternehmen das schmutzige Geschäft des Lohndumpings an Fremdfirmen auslagern. |
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Ralf Hagelstein Admin

 Anmeldedatum: 01.06.2005 Beiträge: 12641 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 09.01.2007 17:12 Titel: |
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Freie und Hansestadt Hamburg
Pressestelle des Senats
Arbeitssenator Uldall empört über Dumping-Löhne
Gespräch mit Vertretern von Gewerkschaften, der DEHOGA und der Innung
Vor dem Hintergrund der aktuellen Berichterstattung reagiert Hamburgs Senator für Wirtschaft und Arbeit, Gunnar Uldall, empört auf Arbeitgeber, die ihren Beschäftigten Dumping-Löhne zahlen.
Senator Uldall:
„Für ordentliche Arbeit muss auch ein ordentlicher Lohn gezahlt werden.“
Der Senator fordert von den Unternehmen, die geltenden Tarifverträge einzuhalten.
In der Presse wurde weiterhin über einen möglichen Missbrauchsfall von Kombilohn-Modellen berichtet.
Eine Prüfung hat allerdings ergeben, dass die Beschäftigung der besagten Angestellten nicht mit Kombilohnmitteln gefördert wurde. Die team.arbeit.hamburg, die Hamburgs Arbeitsmarktprogramme umsetzt, wird aber allen diesen Hinweisen auf möglichen Missbrauch bei Förderprogrammen nachgehen und prüfen, ob es zu Rechtsverstößen gekommen ist.
Senator Uldall wird sich morgen ein Bild über die Lage in der Branche machen und sich über die Arbeitsbedingungen in der Branche informieren. Vertreter des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA), der Gebäudereinigerinnung und der Gewerkschaften werden zu einem Gespräch in der Behörde für Wirtschaft und Arbeit erwartet. |
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cavallo Admin
 Anmeldedatum: 02.06.2005 Beiträge: 1322 Wohnort: HH-Wandsbek
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Verfasst am: 10.01.2007 01:32 Titel: |
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| ?Für ordentliche Arbeit muss auch ein ordentlicher Lohn gezahlt werden.? |
Uldall ist für den Mindestlohn, juchhu. Alle Geringverdiener dürfen künftig mit einen Stundenlohn von mindestens 10 Euro in Hamburg rechnen
Das ist doch klasse. Leute, tauscht schon mal eure kaputten Kühlschränke und Waschmaschinen aus, lasst eure Autos reparieren, bucht den langersehnten Urlaub, geht mal wieder ins Restaurant und feiert. Uldall, unser Wirtschaftssenator setzt sich jetzt persönlich dafür ein, dass ein Lohn bezahlt wird, von dem man in dieser sauteuren Stadt endlich mal am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann.
Dieser Mann wäre einfach klasse, wenn er nicht ein Etikett auf der Stirn tragen würde, auf dem "Wahlkampf" steht. In fast einem Jahr ist Bürgerschaftswahl und dieser Mann möchte sein Unwesen gern noch weiter treiben dürfen. _________________ ?Seamos realistas, exijamos lo imposible"
Und wenn sie euch noch tiefer stießen
und würfen Steine hinterher!
Und wenn Sie euch verhaften ließen
und würden nach euch Scheiben schießen!
Sterbt höflich und sagt Dankesehr (Kästner) |
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Ralf Hagelstein Admin

 Anmeldedatum: 01.06.2005 Beiträge: 12641 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 10.01.2007 01:55 Titel: |
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Wenn Hr. Uldall seine Worte selbst ernst nehmen würde,
könnte er doch im Senat dafür sorgen, dass die FHH als
Arbeitgeber keine Dumping-Löhne mehr an ihre eigenen
Beschäftigten zahlt, sondern Löhne/Gehälter, die ein Leben
frei von der Arge ermöglichen.
Zuviele MitarbeiterInnen quer durch alle Hamburger Ämter
und Betriebe beziehen aufstockendes Arbeitslosengeld-II.
Die reichste Stadt Europas zahlt ihren eigenen MitarbeiterInnen Hungerlöhne!
Das ist ein Skandal, Hr. Senator Uldall! _________________ "Zynisch ist nicht der Satiriker, sondern die Gesellschaft." Gabriella Lorenz
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Ralf Hagelstein Admin

 Anmeldedatum: 01.06.2005 Beiträge: 12641 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 10.01.2007 16:45 Titel: |
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Freie und Hansestadt Hamburg
Pressestelle des Senats
Gemeinsamer Appell gegen Dumping-Löhne
Arbeitssenator, Gewerkschaften, DEHOGA und Innung sprechen sich für Zertifizierung und Tariftreue aus
In einem Gespräch in der Behörde für Wirtschaft und Arbeit haben heute Hamburgs Arbeitssenator Gunnar Uldall, Vertreter der Gewerkschaften, der Gebäudereinigerinnung und des DEHOGA Hamburg ihren Willen zum Ausdruck gebracht, die Missstände der untertariflichen Entlohnung von Arbeitnehmern zu bekämpfen. Das Ansehen des Standorts Hamburg und das Ansehen der betroffenen Branchen dürfen nicht durch Preis- und Lohndumping gefährdet werden.
Die Innung des Gebäudereiniger-Handwerks erklärte sich bereit, allen in Hamburg tätigen Reinigungsunternehmen die Möglichkeit zu bieten, sich durch die Prüfstelle der Landesinnung überprüfen zu lassen. Diese Prüfstelle vergibt das „Gütesiegel für Gebäudereiniger“, das die Einhaltung der Tarifbestimmungen und die Abführung von Steuer und Sozialabgaben kontrolliert. Diese Zertifizierung ist derzeit schon notwendig, um öffentliche Aufträge zu erhalten.
Die Teilnehmer des Gesprächs fordern weiterhin alle in Hamburg tätigen Reinigungsunternehmen auf, sich von der Prüfstelle der Landesinnung zertifizieren zu lassen.
An die Auftraggeber von Reinigungsbetrieben appellieren die Teilnehmer des Gesprächs, nur solche Betriebe zu beauftragen, die das „Gütesiegel für Gebäudereiniger“ besitzen oder eine schriftliche Tariftreueerklärung im Ausschreibungsverfahren abgeben.
Die Teilnehmer der Gesprächsrunde erwarten, dass sich die Betriebe ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind und diese Initiative mit Leben erfüllen.
Auf Einladung von Senator Uldall nahmen an dem Gespräch Rose Pauly, Präsidentin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Hamburg (DEHOGA), Gregor Maihöfer, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Hamburg (DEHOGA), Manfred Schulze-Smolka, Vorsitzender der Fachgruppe Hotels des DEHOGA, Josef Katzer, Obermeister und Vorstandsmitglied der Gebäudereinigerinnung Hamburg, Ingo Döring, Vorstandsmitglied der Gebäudereinigerinnung Hamburg, Volker Okun, Geschäftsführer der Landesinnung der Gebäudereiniger Hamburg, Andreas Suß, Geschäftsführer des Bezirksverbandes der IG Bauen-Agrar-Umwelt Hamburg und Erhard Pumm, Vorsitzender des DGB Hamburg, teil. |
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Ralf Hagelstein Admin

 Anmeldedatum: 01.06.2005 Beiträge: 12641 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 10.01.2007 17:04 Titel: |
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Pressemitteilung - ver.di Hamburg
Lohndumping
Ab Freitag ver.di-Hotline gegen Skandallöhne
Lohndumping: Wählen Sie 28 58 18 18
Skandallöhne in Hamburg: Jetzt gibt es für die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen heißen Draht. Die Gewerkschaft ver.di in Hamburg wird ab Freitagmorgen eine Hotline schalten, bei der sich Betroffene melden und beraten lassen können. Die ver.di - Dumping - Hotline hat die Nummer 28 58 18 18.
In den letzten Tagen wurde in den Medien über mehrere Beispiele von extremen Lohndumping berichtet. Besonders im Fokus der Gewerkschaft sind Branchen, die für Niedrigstlöhne bekannt sind. Dort werden die Tariflöhne zum Teil deutlich nach unten gedrückt:
·Wach- und Sicherheitsgewerbe (niedrigster Tariflohn: 6,34 EUR),
·Zeitarbeit (7,11 EUR),
·Frisörhandwerk (Tarife nicht verhandelt, ca. 6 EUR),
·Callcenter (tariflos, unter 7,50 EUR).
·In der ambulanten Pflegehilfe verweigern die privaten Arbeitgeber Tarifverträge und zahlen teilweise unter 7 EUR.
·Im Speditionsgewerbe werden tariflose Subunternehmen gegründet, die den Tariflohn von 8,80 EUR weit unterlaufen.
ver.di-Landeschef Wolfgang Rose ruft die Betroffenen auf, Skandalpraktiken bekannt zu machen:
"Arbeit darf nicht arm machen. Nur gemeinsam und notfalls auch mit Hilfe der Justiz lassen sich Ausbeuterlöhne bekämpfen. Oft nutzen etablierte Arbeitgeber windige Subunternehmer für ihre Profitmaximierung. Die Beschäftigten haben Rechte, und darüber wollen wir sie aufklären. Wer Gewerkschaftsmitglied ist, erhält auch Rechtsschutz."
Rose erneuerte die Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn von 7,50 EUR:
"Der Bundestag muss jetzt endlich ein Gesetz für einen Mindestlohn beschließen. Die Arbeitgeber in Niedriglohnbranchen müssen endlich bereit sein, Tarifverträge für allgemeinverbindlich zu erklären." |
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cavallo Admin
 Anmeldedatum: 02.06.2005 Beiträge: 1322 Wohnort: HH-Wandsbek
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Verfasst am: 12.01.2007 01:35 Titel: Lohnsklaverei in Hamburg |
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Wer sagt, er hätte nichts gewusst, wer sagt, er hätte nie etwas gesehen oder sonstwie bemerkt, der lügt! Das hat hier Tradition, gehört sozusagen zur Folklore.
| Zitat: |
Das Leben eines Lohnsklaven
Illegale Einwanderer schuften oft für weniger als zwei Euro die Stunde
SASCHA BALASKO/MN
Die Debatte um Billiglöhne tobt in Deutschland. Doch in Hamburg gibt es Tausende, für die drei Euro die Stunde ein guter Lohn sind. Wir sehen sie jeden Tag. Sie laufen an uns vorbei, sie arbeiten für uns. Gleichzeitig verstecken sie sich vor uns. Rund 50000 illegale Einwanderer gibt es in Hamburg, eine Million in ganz Deutschland. Für Hungerlöhne rackern, putzen, kochen und bedienen sie in Hotels, Reinigungen oder Restaurants. Weil sie keine Rechte haben, sind sie ihren Arbeitgebern völlig ausgeliefert. Es gibt Sklaverei mitten unter uns, in dieser Stadt, an allen Ecken und Enden, sagt Fanny Dethloff, die Flüchtlingsbeauftragte der Nordelbischen Kirche. |
weiter hier in der Mopo
| Zitat: |
»Wirtschaft auf illegale Arbeiter angewiesen«
Experte Thomas Straubhaar wirft Politik Scheinheiligkeit vor
FRANK RESCHREITER/SASCHA BALASKO
Einwanderer, die illegal zu Hungerlöhnen putzen oder in Küchen als Abwäscher schuften müssen ? tolerieren die Behörden diese unsauberen Praktiken ganz gezielt? Für Thomas Straubhaar, Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), ist dieser Vorwurf nicht von der Hand zu weisen: "Es ist eine scheinheilige Politik, einerseits genau zu wissen, dass die deutsche Wirtschaft angewiesen ist auf illegale Einwanderer, und andererseits so zu tun, als ließe sich das Problem durch Abschiebung lösen", urteilt der HWWI-Chef. Seine These: Letztlich profitieren wir alle von diesen Menschen, von niedrigen Preisen. Nur: Offiziell traut sich das niemand zu sagen. |
weiter hier in der Mopo _________________ ?Seamos realistas, exijamos lo imposible"
Und wenn sie euch noch tiefer stießen
und würfen Steine hinterher!
Und wenn Sie euch verhaften ließen
und würden nach euch Scheiben schießen!
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Ralf Hagelstein Admin

 Anmeldedatum: 01.06.2005 Beiträge: 12641 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 12.01.2007 04:57 Titel: |
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| Zitat: |
Schwere Vorwürfe gegen Friseurkette
Wer Umsatzziele nicht erreicht, kann gekündigt werden. Geschäftsführer Andrés Cercos dementiert: "Solche Klauseln gibt es nicht."
Von Franziska Coesfeld, Tanja Gerlach
Gabriele F. (Name geändert) ist mit ihrer Kraft am Ende. Die 34-Jährige ist Filialleiterin bei einer großen Friseurkette. Bei der C&M-Company mit Sitz in Hamburg, einem der größten Unternehmen der Branche mit rund 70 Filialen in ganz Deutschland. "Ich kann einfach nicht mehr. Wie mit uns umgegangen wird, das ist moderne Sklaverei." |
Quelle: Hamburger Abendblatt |
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Ralf Hagelstein Admin

 Anmeldedatum: 01.06.2005 Beiträge: 12641 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 12.01.2007 05:43 Titel: Absurdistan: SPD-Chef Petersen führt sich selbst vor |
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Eigener Kommentar:
| Ralf Hagelstein hat Folgendes geschrieben: |
Die Diskussion um "Dumpinglöhne" treibt gar unglaubliche Blüten.
Dumping- oder auch Hungerlöhne sind ein wichtiger Grund für die Erfolge der deutschen Export-Industrie, gleichfalls maßgeblich für die Verarmung breiter Schichten der Bevölkerung.
Die Hamburger Medien berichten in den letzten Tagen scheinbar aufgeregt über die Machenschaften von Unternehmen, die Tarifverträge aushebeln. Gewerkschaften und Politik stimmen hier überein, "von Arbeit muß man leben können".
Nachdem sich der Hamburger Wirtschaftssenator Uldall scheinbar "entblödete", "hanseatische Kaufleute" auf etwas einzuschwören, was ihnen total abgeht, nämlich für ordentliche Arbeit ordentliche Löhne zu bezahlen, kontert Hamburgs SPD-Landeschef Petersen im "Hamburger Abendblatt":
"Der Hamburger Wirtschaftssenator hat seine Reaktion auf den Vorgang vor allem auf Appelle an die ehrbaren Kaufleute beschränkt. Kaufleute mit Ehre aber haben sich nie auf solche vorindustrielle Formen der Ausbeutung eingelassen. Die anderen werden von solchen Appellen nicht erreicht."
Hr. Petersen scheint vergessen zu haben, dass es die SPD zusammen mit den Grünen war, die die "Agenda 2010" auf den Weg gebracht haben.
Diese Agenda steht nicht nur für Sozialabbau, sondern auch für den Abbau von ArbeitnehmerInnenrechten, unabhängig ob im privaten oder staatlichen Sektor.
Die Interessen des Finanzsektors wurden und werden knallhart durchgesetzt, die Interessen der BürgerInnen entsprechend ignoriert.
Das Gesamtergebnis der Volkswirtschaft steigt in immensem Ausmaß, nur ist dieses Wachstum ungleich verteilt.
Während aufgrund der von rot-grün begonnenen steuerlichen Entlastung von Unternehmen, deren Gewinne geradezu explodiert sind, und dadurch gleichzeitig die Armut in Deutschland immer mehr BürgerInnen betrifft, schiebt ein scheinbar "unterbelichteter" Politker wie Hr. Petersen die Schuld auf die CDU.
Welch ein Irrsinn, anbetracht der Tatsache, dass die CDU "nur" dass fortführt, was die SPD begonnen hat.
Natürlich kann man Hr. Senator Uldall, den ehemaligen Unternehmensberater, als knallharten Vertreter von Unternehmensinterressen sehen, dafür spricht ja auch seine Rolle als Botschafter der "Unternehmenspressestelle" "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft". Nur, für Hr. Petersen und die Hamburger SPD kommt diese Erkenntnis zu spät.
Hartz I - IV, die neuen "sozialen" Gesetze zur Überwindung der Massenarbeitslosgkeit, sind nicht nur ein Produkt des "kriminellen Geistes" und Namensgebers Peter Hartz, sondern auch die Folgen einer ideologischen Gleischaltung von Meinungen, an der auch alle Hamburger SPD Abgeordenten im Deutschen Bundestag teilgenommen haben.
Sich über die Folgen des eigenen Handelns nun aufzuregen, entlarvt Hr. Petersen nur noch als "scheinheiligen Büttel" von Interessen, die sich von denen der BürgerInnen deutlich unterscheiden.
Und es ist ihnen egal, bis zu den nächsten Wahlen.
Franz Müntefering: „Wir werden als Koalition an dem gemessen, was in Wahlkämpfen gesagt worden ist. Das ist unfair. […] Ich bleibe dabei: Daß wir oft an Wahlkampfaussagen gemessen werden, ist nicht gerecht“ (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, zitiert nach faz.net, 05.09.06) |
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cavallo Admin
 Anmeldedatum: 02.06.2005 Beiträge: 1322 Wohnort: HH-Wandsbek
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Verfasst am: 12.01.2007 14:58 Titel: |
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Sehr schön, gib es doch als PE von PeNG! raus. _________________ ?Seamos realistas, exijamos lo imposible"
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Ralf Hagelstein Admin

 Anmeldedatum: 01.06.2005 Beiträge: 12641 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 12.01.2007 15:09 Titel: |
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| Zitat: |
Freie und Hansestadt Hamburg
Pressestelle des Senats
12. Januar 2006/ bwa12
Initiative gegen Dumpinglöhne: Weitere Gespräche geplant
Senator Gunnar Uldall, Präses der Behörde für Wirtschaft und Arbeit, wird in den nächsten Tagen weitere branchenbezogene Gespräche zum Thema „Dumpinglöhne in Hamburg“ führen.
Mit Vertretern des Bewachungsgewerbes, der Pflegedienste, des Friseurhandwerks und der Gewerkschaften sollen Möglichkeiten erörtert werden, wie gegen Lohndumping vorgegangen werden kann. Diese werden von der Behörde mit Vertreter des Gewerbes vorbereitet.
Nachdem bereits mit dem Gebäudereinigerhandwerk und den Hotels eine erste Vereinbarung gegen Lohndumping getroffen wurde, werden nun auch Lösungswege für andere Wirtschaftszweige gesucht. |
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Ralf Hagelstein Admin

 Anmeldedatum: 01.06.2005 Beiträge: 12641 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 12.01.2007 15:34 Titel: |
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Eigener Kommentar:
| Zitat: |
Keine Sanktionen bei Nichteinhaltung einer Vorgabe?
Wo bleibt denn da der Anreiz zur Erfüllung?
Da kann sich unser Hamburger Wirtschaftssenator Gunnar Uldall ja beruhigt zurücklehnen, wo er doch schon im aktuellen Vertrag zwischen der Bundesagentur und seiner Behörde, der "Hamburger Arge SGB II", den Betreuungsschlüssel gänzlich herausgenommen hat.
Wie auch PeNG! aus gut unterrichteten Kreisen erfahren hat, liegt nämlich die Anzahl von Kunden je Sachbearbeiter in den Zweigstellen der "team.arbeit.hamburg" zwischen 260 und 450. Natürlich nur, wenn nicht gerade Ferien sind, denn dann verdreifacht sich die Zahl in etwa.
Da die Bundesregierung hier offenbar keinen Handlungsbedarf sieht, wird sich also auf absehbare Zeit an den z.T. nur als katastrophal zu bezeichnenden Zuständen in den Hamburger Argen nichts ändern.
PS: Katastrophal nicht nur für die Kunden, sondern auch für die Beschäftigten |
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cavallo Admin
 Anmeldedatum: 02.06.2005 Beiträge: 1322 Wohnort: HH-Wandsbek
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Verfasst am: 12.01.2007 16:08 Titel: Lohndumping: So können sie sich wehren |
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Arbeitsrechts-Experte: So können sie sich wehren
Reinigungskräfte, die vom Arbeitgeber unter Tarif bezahlt werden, können sich juristisch wehren. "Der Tarifstundenlohn ist in der Gebäudereinigungsbranche allgemein verbindlich", sagt Jürgen Keyl, Fachanwalt für Arbeitsrecht der Kanzlei Appel & Hadenfeldt. Eine vertraglich festgesetzte Abrechnung pro Zimmer sei unzulässig. |
weiter hier im Abendblatt _________________ ?Seamos realistas, exijamos lo imposible"
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cavallo Admin
 Anmeldedatum: 02.06.2005 Beiträge: 1322 Wohnort: HH-Wandsbek
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Verfasst am: 12.01.2007 16:14 Titel: Reinigungsbranche - Schwarze Herde |
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..........Möglichkeiten, schwarze Schafe zu bestrafen, existierten laut Okun jedoch nicht. Zwar gebe es für die Reinigungsbranche einen Tarifvertrag, der vom Berliner Arbeitsministerium für allgemeinverbindlich erklärt wurde. Doch bisher könnten die Behörden bei Missbrauch kaum eingreifen. Das könne sich aber ändern, wenn die Regelungen des Tarifvertrags wie geplant am 1. April in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz aufgenommen werden. Das Gesetz dient der Bekämpfung von Sozial- und Lohndumping und regelt für die Bauindustrie im Kern, dass in Deutschland tätige Beschäftigte nach hiesigen Tarifverträgen bezahlt werden.
Sollte nach Aufnahme bekannt werden, dass Reinigungsfirmen Dumpinglöhne zahlen, können Zoll oder die Abteilung für Schwarzarbeitsbekämpfung der Arbeitsagentur vorgehen. "Bei Missbrauch drohen Bußgelder bis zu 500 000 Euro und Freiheitsstrafen", erläutert Okun...... |
ganzer Artikel in der WELT _________________ ?Seamos realistas, exijamos lo imposible"
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Wolfgang Joithe Admin

 Anmeldedatum: 02.06.2005 Beiträge: 948 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 12.01.2007 16:24 Titel: |
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| Zitat: |
Straubhaar lässt Katze aus dem Sack
von Wolfgang Joithe
In der „Hamburger Morgenpost“ vom 12.01.07 äußert sich der Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), Thomas Straubhaar, zu Dumpinglöhnen für illegal Beschäftigte wie folgt:
„Es ist eine scheinheilige Politik, einerseits genau zu wissen, dass die deutsche Wirtschaft angewiesen ist auf illegale Einwanderer, und andererseits so zu tun, als ließe sich das Problem durch Abschiebung lösen“, urteilt der HWWI-Chef. Seine These: „Letztlich profitieren wir alle von diesen Menschen, von niedrigen Preisen.“
In der „Mopo“ wird leider nicht darauf verwiesen, dass Straubhaar „Botschafter“ der „Initiative Neue (A)Soziale Marktwirtschaft“ ist. Diese „Initiative“ will uns mit einem Jahresetat von ca. 10 Millionen Euro mit Leitsätzen wie „Sozial ist, was Arbeit schafft“ und „Die Lohnnebenkosten müssen gesenkt werden“ genau die Dumpinglöhne schmackhaft machen, die „unsere Wirtschaft“ angeblich benötige, um „wettbewerbsfähig“ zu bleiben.
Straubhaar lässt hier wirklich die Katze aus dem Sack: „Unsere Wirtschaft“ kann nur existieren, wenn sie sich illegal verhielte, mit organisierter Kriminalität gemeinsame Sache mache, der Sklaverei huldige. Und wir alle profitierten davon. Anders ginge es eben nicht, wir hätten keine Alternative.
Da ist Herr Straubhaar zumindest ehrlicher als sein Kollege „Botschafter“ derselben „Initiative“, Wirtschaftssenator Gunnar Uldall. Dieser zeigte sich über die in Hamburg gezahlten Dumpinglöhne im Reinigungsgewerbe „entsetzt“. Die Hamburger Kaufleute sollten freiwillig vernünftige Löhne zahlen. Die Einführung eines Mindestlohns lehnte er allerdings vehement ab. Da ist er sich seiner Verantwortung als Botschafter bewusst.
Gegen Dumpinglöhne in legalen Arbeitsverhältnissen hilft nur der Mindestlohn.
Gegen Herrn Straubhaar, der in der „Mopo“ in einem anderen Zusammenhang „Zuckerbrot und Peitsche“ für die Erwerbslosen forderte, hilft nur eines: Aufklärung. Das gleiche gilt für die Gehirnwäsche der „Initiative (A)Soziale Marktwirtschaft“.
Gegen die Machenschaften „unserer Wirtschaft“ und deren kriminelle Handlager und Sklavenhalter im illegalen Arbeitsmarkt hilft nur – um im Terminus Straubhaar zu bleiben – die Peitsche der Strafjustiz.
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_________________
In Erwägung, daß wir hungrig bleiben
wenn wir dulden, daß ihr uns bestehlt
wollen wir mal feststell'n,
daß nur Fensterscheiben
uns vom Brote trennen, das uns fehlt. (BB)
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cavallo Admin
 Anmeldedatum: 02.06.2005 Beiträge: 1322 Wohnort: HH-Wandsbek
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Verfasst am: 13.01.2007 15:32 Titel: Ansturm auf ver.di-Hotline |
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| Zitat: |
Bei der Gewerkschaft ver.di glühen die Telefondrähte! Hintergrund: Dort ist seit gestern unter Tel. 28 58 18 18 eine Hotline gegen Dumpinglöhne geschaltet.
Massenweise Betroffene, die zu Hungerlöhnen weit unter Tarif schuften müssen, nutzten die Chance, um ihrem Ärger Luft zu machen. |
ganzer Artikel hier in der Mopo _________________ ?Seamos realistas, exijamos lo imposible"
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cavallo Admin
 Anmeldedatum: 02.06.2005 Beiträge: 1322 Wohnort: HH-Wandsbek
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Verfasst am: 13.01.2007 15:37 Titel: Uldalls moralische Appelle helfen nicht weiter |
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| Zitat: |
Neuer Krisengipfel beim Wirtschaftssenator
"Uldalls moralische Appelle helfen nicht weiter", sagt Ver.di-Chef Wolfgang Rose. Die Gewerkschaft hat eine Hotline gegen Skandallöhne freigeschaltet.
Von Tanja Gerlach
Die Affäre um Dumpinglöhne in Hamburger Unternehmen zieht immer größere Kreise. Wirtschaftssenator Gunnar Uldall (CDU) hat einen zweiten Krisengipfel einberufen. In den kommenden Tagen wird Uldall mit Vertretern des Friseurhandwerks, der Pflegedienste und des Bewachungsgewerbes beraten. Wie weit sich der Dumpinglohn-Sumpf durch die Branchen zieht, zeigen die Anrufe bei der Ver.di-Hotline gegen Skandallöhne, die am Freitagmorgen freigeschaltet wurde. "Der Gipfel der Zumutung war ein Stundenlohn von 1,75 Euro", sagt Hamburgs Ver.di-Chef Wolfgang Rose. Die meisten Anrufe kämen von Mitarbeitern aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe, aus der Sicherheitsbranche, der Zeitarbeit, aus Friseurgeschäften und der ambulanten Altenpflege. |
ganzer Artikel hier im Hamburger Abendblatt _________________ ?Seamos realistas, exijamos lo imposible"
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Ralf Hagelstein Admin

 Anmeldedatum: 01.06.2005 Beiträge: 12641 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 15.01.2007 17:25 Titel: |
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Wie titelte ver.di-Publik schon 2005?
| Zitat: |
LOHNDUMPING
Wir machen Front
Eine Untergrenze für Einkommen ist heute dringender denn je. Deshalb fordert ver.di einen gesetzlichen Mindestlohn.
von Gunter Lange
"Würde hat ihren Wert, Arbeit hat ihren Preis", steht in mannshohen Lettern an der Front der ver.di- Bundesverwaltung in Berlin. ver.di begründet damit weithin sichtbar die Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn. Die Antwort auf das grassierende Lohndumping.
"Von 800 Euro netto im Monat kann man keine großen Sprünge machen", sagt Horst Schelhorn, der für solch kleines Geld in einem Sicherheitsunternehmen 50 Stunden in der Woche arbeitet. Kein Einzelfall. Es gibt sogar Jobs mit vier Euro Stundenlohn, brutto wohlgemerkt. Für ein menschenwürdiges Leben reicht das hinten und vorn nicht aus. |
ver.di Publik |
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cavallo Admin
 Anmeldedatum: 02.06.2005 Beiträge: 1322 Wohnort: HH-Wandsbek
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Verfasst am: 15.01.2007 18:19 Titel: |
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Die betroffenen Dumpinglöhner haben alle zu Tariflöhnen gearbeitet, die dem Mindestlohn von verdi nahe kommen oder ihn überschreiten. Es war die "Arbeitsplatzbeschreibung", mit der verdi nichts zu tun hat, die zu Dumpinglöhnen geführt hat.
Das zeigt, dass der Mindestlohn allein die Probleme nicht löst. _________________ ?Seamos realistas, exijamos lo imposible"
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Verfasst am: 16.01.2007 17:38 Titel: |
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Lohndumping schon jetzt rechtswidrig!
Von: Dr.Rolf Geffken
In der Debatte um die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohn und das in manchen Branchen übliche Lohndumping wird bisweilen übersehen, daß schon das geltende Recht sogenannten Niedriglöhnen Grenzen setzt. |
Quelle: HIZ |
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cavallo Admin
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Verfasst am: 16.01.2007 19:28 Titel: |
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Aus der o.g. hiz:
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| Damit haben betroffene Arbeitnehmer vielfach bereits jetzt die Möglichkeit, sich gegen Niedriglöhne zu wehren und zwar sowohl arbeitsrechtlich wie bisweilen auch strafrechtlich. |
Ja, natürlich, klar.
Und wer wehrt sich? Kaum jemand.
Bei den Geringverdienern ist es wie bei den ALGII-Empfängern: nur ein relativ kleiner Prozentsatz ist psychisch und finanziell in der Lage, den ganzen Papierkram überhaupt durchzustehen. Nur der Gang an die Öffentlichkeit, das Mit-dem-Finger-Zeigen auf die unverschänten Arbeitgeber und sich zusammen zu schließen hilft auf die Dauer. _________________ ?Seamos realistas, exijamos lo imposible"
Und wenn sie euch noch tiefer stießen
und würfen Steine hinterher!
Und wenn Sie euch verhaften ließen
und würden nach euch Scheiben schießen!
Sterbt höflich und sagt Dankesehr (Kästner) |
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Ralf Hagelstein Admin

 Anmeldedatum: 01.06.2005 Beiträge: 12641 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 18.01.2007 17:19 Titel: |
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Bürgerschaft
Opposition spricht von der "Spitze eines Eisberges"
Lohndumping: Scharfe Kritik an Uldall
Gleichzeitig forderten viele Oppositionsredner die Einführung von Mindestlöhnen.
Von Matthias Schmoock
Wirtschaftssenator Gunnar Uldall (CDU) sah sich bei der Lohndumping-Debatte gestern in der Bürgerschaft scharfen Angriffen ausgesetzt. Die GAL-Fraktion hatte das durch Recherchen des Abendblattes ans Licht gekommene Thema unter die Überschrift gestellt: "Uldalls Lächeln reicht nicht" - ein Bild, auf das die Redner immer wieder bereitwillig eingingen.
Gudrun Köncke sprach von der Spitze eines Eisberges - Lohndumping sei nicht nur "empörend und unsozial, sondern asozial". Der Senat nehme das lächelnd zur Kenntnis. |
Quele: Hamburger Abendbnlatt |
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cavallo Admin
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Verfasst am: 19.01.2007 16:23 Titel: |
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Presseerklärung der Linkspartei und WASG, Landesverbände Hamburg:
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Von Arbeit muss man leben können
Am Samstag 20.01.2007 wird die LINKE in ganz Hamburg ein Informationsflugblatt zur Mindestlohndebatte verteilen.
Martin Wittmaack. Landesgeschäftsführer der Linkspartei.PDS erklärte: "Senator Uldall hat mit seinem Auftritt in der Hamburger Bürgerschaft einmal mehr demonstriert, dass seine Politik der Appelle an den 'ehrbaren Hamburger Kaufmann', eine reine Public Relation Veranstaltung sind.
SPD und Grüne tragen, z.B. durch die Einführung von Ein-Euro-Jobs, ebenso Verantwortung für die Ausweitung von Dumpinglöhnen wie der CDU-Senat. Dieser hat - im Verantwortungsbereich des Senators Uldall - Hungerlöhne durch Kombilohnzuschüsse sogar noch subventioniert."
Berno Schuckart, geschäftsführender Landesvorstand WASG, ergänzte: "Die Diskussion wird von den Bürgerschaftsparteien mit einem Höchstmaß an Doppelzüngigkeit, ja Verlogenheit, geführt. Insbesondere SPD und GAL sollten sich bei ihren Berliner Parteispitzen erkundigen, warum sie Anfang 2006 den Antrag der LINKEN. im Bundestag zur Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes in Höhe von 8 Euro abgelehnt haben.
Somit sind alle in der Hamburger Bürgerschaft vertretenen Parteien mitverantwortlich für die Elendslöhne, die in Teilen der Hamburger Wirtschaft gezahlt werden." |
Das ist das erste glaubhafte Wort, was ich dazu höre _________________ ?Seamos realistas, exijamos lo imposible"
Und wenn sie euch noch tiefer stießen
und würfen Steine hinterher!
Und wenn Sie euch verhaften ließen
und würden nach euch Scheiben schießen!
Sterbt höflich und sagt Dankesehr (Kästner) |
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Ralf Hagelstein Admin

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Verfasst am: 19.01.2007 22:34 Titel: |
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»Skandallöhne müssen öffentlich gemacht werden«
Hamburger Gewerkschaft fordert gesetzliche Regelungen gegen schlechte Bezahlung statt Appelle an die Unternehmer.
Ein Gespräch mit Wolfgang Rose
Interview: Andreas Grünwald
Wolfgang Rose ist ver.di-Landesbezirksleiter in Hamburg
Nachdem bekannt wurde, daß ein Zimmermädchen in einem Hamburger Luxushotel für einen Stundenlohn von 1,92 Euro schuftet, hat Ihre Gewerkschaft eine Telefonhotline geschaltet. Warum?
Wir haben das gemacht, damit die Betroffenen die Gewerkschaft als richtigen Adressaten ihrer Interessenvertretung erkennen können und damit wir ihnen helfen können. Solche Skandallöhne und vor allem die dazugehörigen Unternehmen müssen öffentlich gemacht werden. Inzwischen mußten wir feststellen, daß sich die meisten Anrufer nur anonym und ohne konkrete Arbeitsplatzangabe melden. Eine individuelle Beratung ist deshalb kaum möglich.
Was berichten die Anrufer?
Es gibt Leute, die uns von Bruttolöhnen, die bei fünf oder sechs Euro liegen, berichten. Das krasseste Beispiel war bisher ein Lohn von 1,75 Euro für die Reinigung eines ganzen Hotelzimmers. Das ist der Gipfel der Zumutung Doch auch von fünf oder sechs Euro, das entspricht einem Monatsnettolohn von 700 oder 800 Euro, kann niemand leben. Meist kamen die Anrufer aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe, der Sicherheitsbranche, der Zeitarbeit, aus Friseurgeschäften und der ambulanten Altenpflege. Wir haben die Hotline vor etwa einer Woche geschaltet, und inzwischen nehmen die Anrufe wieder ab.
Woran liegt das?
Es gibt offenbar Angst, selbst einen so schlecht bezahlten Job wieder zu verlieren. Wir wissen ja, daß allein der Versuch, einen Betriebsrat in solchen von Armutslöhnen geprägten Bereichen zu bilden, häufig zu Entlassungen führt. Vielfach sind die Arbeitsverhältnisse völlig dereguliert und auch befristet. So aber können die üblichen Standards der Mitbestimmung und der Tarifbindung nicht durchgesetzt werden, was wiederum zu Angst und Resignation führt.
Gerade deshalb müssen wir uns als Gewerkschaft noch sehr viel stärker auf diesen Bereich konzentrieren. Die Zustände zeigen aber auch, wie notwendig politisches Handeln wäre, damit die sozialstaatlichen Mindestregelungen wieder gelten. |
Quelle: jungeWelt |
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Ralf Hagelstein Admin

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Verfasst am: 31.01.2007 23:36 Titel: |
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Niedrigstlöhne halten Arbeitsrichter in Atem
Das Bundesarbeitsgericht muss immer mehr Fälle bearbeiten
Von Peter Liebers, Erfurt
Das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt hat neben Kündigungs- und Tarif-Fragen auch immer häufiger über Fälle zu entscheiden, in denen es um sittenwidrig niedrige Entlohnung geht.
Die Klagewelle, die seit Langem Deutschlands Arbeitsgerichte beschäftigt, ist im vergangenen Jahr auch bei der höchsten Instanz angekommen: dem Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt. Genau 2613 Verfahren, bilanzierte BAG-Präsidentin Ingrid Schmidt gestern, seien im Jahr 2006 den höchsten Arbeitsrichtern überantwortet worden; der vereinigungsbedingte Höchststand von 1994 wurde damit deutlich übertroffen. |
Quelle: Neues Deutschland |
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Ralf Hagelstein Admin

 Anmeldedatum: 01.06.2005 Beiträge: 12641 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 06.03.2007 23:14 Titel: |
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Hinz&Kunzt
Fünf Sterne für fairen Lohn
Ein Report von Ulrich Jonas (Text) und Martin Kath (Fotos)
Viele Zimmermädchen in Hamburger Hotels arbeiten Akkord – und kommen manchmal nur auf Stundenlöhne von zwei bis drei Euro. Rechtswidrig ist diese Bezahlung. Aber wer sich wehrt, riskiert den Job. In unserem Schwerpunkt: Zimmermädchen präsentieren Hotels, die korrekt bezahlen. Ein Blick hinter die Fassaden der Branche. Und der große Hinz&Kunzt-Hotel-Check: fünf Sterne für fairen Lohn.
Den gesamten Text und unser Ranking finden Sie hier (PDF-Dokument): Hinz&Kunzt |
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Ralf Hagelstein Admin

 Anmeldedatum: 01.06.2005 Beiträge: 12641 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 04.04.2007 00:05 Titel: |
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Griff nach den Sternen
Hamburger Hoteliers fordern faire Löhne für alle Zimmermädchen
Der Hinz&Kunzt-Report über Zimmermädchen und ihre Löhne sorgt für Bewegung: Die Arbeitsgemeinschaft „Hamburg – kleine Hotels“ erklärte, nur noch mit Reinigungsfirmen zusammenzuarbeiten, die ihre Mitarbeiter nachweislich fair entlohnen. Zwei Häuser meldeten sich bei Hinz&Kunzt und wiesen darauf hin, dass sie ihren Zimmermädchen einen festen Stundenlohn von mehr als 7,50 Euro brutto bezahlen. Damit gehören sie zu den mittlerweile 27 Hamburger Hotels, die wir als Fünf-Sterne-Häuser in Sachen fairer Lohn empfehlen.
Autor: Ulrich Jonas |
Quelle: Hinz&Kunzt |
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Ralf Hagelstein Admin

 Anmeldedatum: 01.06.2005 Beiträge: 12641 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 04.04.2007 23:25 Titel: |
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GAL-Bürgerschaftsfraktion
PRESSEMITTEILUNG
Behördenpost fördert Dumping-Löhne
Stadt beauftragt Billiganbieter
Im Auftrag der Hamburger Finanzbehörde lassen alle Hamburger Dienststellen ihre Postzustellungsaufträge vom Billiganbieter JUREX austragen und damit zu Löhnen, die rund 40 Prozent unter dem Lohnniveau der Deutschen Post AG liegen.
Wie eine Kleine Anfrage der GAL ergeben hat, werden Aufträge in einem Gesamtvolumen von 6,8 Millionen Euro durch JUREX abgewickelt. Mit einem Durchschnittslohn von 6,94 Euro liegt JUREX damit 4,90 Euro unter der niedrigsten Eingruppierung bei der Post AG. Bei einem Vollzeitjob kommt ein JUREX-Bote nach Gewerkschaftsangaben auf 1159 Euro brutto, das sind weniger als 900 Euro netto.
Gudrun Koencke, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der GAL-Fraktion: "Solche Niedriglöhne sind nicht existenzsichernd. Wer mit einen solchen Vollzeitjob eine Familie ernähren muss, sitzt nach der Arbeit in der Spätsprechstunde des Jobcenters und beantragt ergänzendes Arbeitslosengeld II."
Aus Sicht der GAL handelt die Stadt Hamburg unsozial, wenn sie ihre Postdienstleistungen nach dem Motto "Geiz ist geil" vergibt und die Niedriglöhne ihrer Auftragnehmer außer acht lässt.
Die Stadt Hamburg treibt mit dieser Politik die Zahl der Menschen in die Höhe, die zu ihrem Lohn aufstockende Hilfen des Staates brauchen. Billiganbieter wie JUREX rechnen mit dieser Subvention ihrer Beschäftigten durch die Staatskasse und drücken die Löhne auf unterstes Niveau. Eine von Verdi im Dezember 2006 vorgestellte Studie zu den Beschäftigungsbedingungen bei Briefdienstleistern zeigt, dass in diesem Bereich viele Vollzeitstellen durch Minijobs ersetzt werden, die durch ein hohes Maß an Unsicherheit und Instabilität gekennzeichnet sind.
"Die wirksame Strategie gegen diese schleichende Ausbreitung von Armutslöhnen sind Mindestlöhne. Solange weder gültige Tarifverträge noch branchenspezifische Mindestlöhne den freien Fall der Löhne verhindern und die nötige Transparenz schaffen, ist zumindest eine Selbstverpflichtung der öffentlichen Auftraggeber nötig."
Vor diesem Hintergrund bleibt die offizielle Empörung angesichts der jüngsten Lohndumping-Fälle im Reinigungsgewerbe unglaubwürdig, solange sich der Senat selbst nicht scheut, die ausufernde Deregulierung am Arbeitsmarkt für seine Zwecke auszunutzen. |
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Ralf Hagelstein Admin

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Verfasst am: 20.09.2007 01:07 Titel: |
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ARBEITSSCHUTZ
Razzia im Vier Jahreszeiten
Küchenpersonal soll bis zu 13 Stunden gearbeitet haben / Hotel-Direktor: »Eine Ausnahme«
THOMAS HIRSCHBIEGEL
Unangenehmer Besuch in Hamburgs feinstem Hotel: Kontrolleure vom Amt für Arbeitsschutz stürmten Dienstag das "Vier Jahreszeiten" an der Binnenalster. Der Vorwurf: Mitarbeiter in der Küche müssen mehr als 13 Stunden für Tariflohn arbeiten. |
Quelle: Mopo online |
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Ralf Hagelstein Admin

 Anmeldedatum: 01.06.2005 Beiträge: 12641 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 25.09.2007 21:25 Titel: |
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Statistik
Immer mehr Hamburger sind trotz Arbeit arm
Sie haben Arbeit und verdienen doch nicht genug, um mit ihrem Lohn ihren Lebensunterhalt zu bestreiten: Die Zahl der Hamburger, die trotz ihrer Erwerbstätigkeit auf zusätzliche soziale Leistungen angewiesen sind, ist seit Jahresbeginn um mehr als ein Viertel auf 30.000 gestiegen. Experten sprechen von einer weit höheren Dunkelziffer.
Von Insa Gall und Söhnke Callsen |
Quelle: Welt online |
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Redaktion

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Verfasst am: 21.04.2008 02:08 Titel: |
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Arbeit Unter 9,13 Euro
Jeder Fünfte erhält nur Niedriglohn
Fast 30 000 Hamburger bekommen staatliche Aufstockung ihrer Einkommen. Gewerkschaft für Mindestlöhne.
Von Beate Kranz |
Quelle: Hamburger Abendblatt |
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Redaktion

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Verfasst am: 29.04.2008 13:09 Titel: |
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KRASSER FALL VON AUSBEUTUNG
Zwei Euro die Stunde, 70 Stunden die Woche
Hamburger Zollbeamte haben einen besonders drastischen Fall von Schwarzarbeit aufgedeckt: Auf einer Baustelle fanden sie zehn bulgarische Arbeiter vor, die bei einer 70-Stunden-Woche nur zwei Euro pro Stunde verdienten. Gegen den Unternehmer wird ermittelt. |
Quelle: Spiegel online |
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Redaktion

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Verfasst am: 02.07.2008 00:15 Titel: |
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Lohndumping
Hamburger arbeitet für 1,70 Euro pro Stunde
300 Euro Monatslohn: Als Recep Günaydin seine Abrechnung erhielt, fiel er aus allen Wolken. Er hatte im Auftrag einer Zeitarbeitsfirma Vollzeit bei einem Getränkehändler Flaschen sortiert. Grundlage der Bezahlung war kein Stundenentgeld , sondern ein Leistungslohn. Die Verantwortlichen sprechen von einem Einzelfall. |
Quelle: Welt online |
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Redaktion

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Verfasst am: 05.08.2008 17:00 Titel: |
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Trostpflaster für den Flaschensortierer
650 Euro Abfindung bekommt Recep Günaydin nach einem Vergleich vor dem Arbeitsgericht. Dumpinglöhne sind aber weiter möglich
Autor: Ulrich Jonas
298,41 Euro Brutto-Monatslohn: So wenig bekam der Flaschensortierer Recep Günaydin im April für seinen Vollzeitjob (siehe H&K 185). Vor dem Hamburger Arbeitsgericht gab es nun einen Vergleich: 650 Euro werden dem Familienvater als Abfindung nachgezahlt. Erschreckend: Nach diesem Urteil kann man in Hamburg weiterhin Dumpinglöhne zahlen. |
Quelle: Hinz & Kunzt |
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Verfasst am: 05.11.2008 01:38 Titel: |
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ZIMMERMäDCHEN
So werden sie ausgebeutet
Hotels beschäftigen Fremdfirmen, die Hungerlöhne zahlen
NINA GESSNER |
Quelle: Mopo online |
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Redaktion

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Verfasst am: 29.07.2009 18:34 Titel: |
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Arbeitsbedingungen
Lohndumping bleibt Problem in Hamburger Hotels
Von F. Hanauer und A. Zand-Vakili
In Hamburger Hotels scheinen Dumpinglöhne und schlechte Arbeitsbedingungen weiterhin weit verbreitet zu sein. Das kritisiert die SPD. Die Branchengespräche brächten keine Ergebnisse, sie verliefen zäh und erfolglos. Vor allem scheinen die Bemühungen des Hotel- und Gaststättenverbandes nicht zu fruchten. |
Quelle: Welt online |
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Redaktion

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Verfasst am: 31.01.2010 13:02 Titel: |
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Vorwurf von ver.di
Lohndumping bei der Saga
STEPHANIE LAMPRECHT
Wohnungskonzern hat eigene Zeitarbeitsfirma. Beschäftigte erhalten ein Drittel weniger Gehalt. An der Spitze der Saga steht eine Grüne: Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk (GAL) ist Vorsitzende des Aufsichtsrats. |
Quelle: Mopo online  |
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apfelschorle
 Anmeldedatum: 24.04.2009 Beiträge: 54 Wohnort: Metropolregion
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Verfasst am: 31.01.2010 18:32 Titel: SAGA + ARGE SGBII = Sklavenzeit - Zeitarbeit |
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| Redaktion hat Folgendes geschrieben: |
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Vorwurf von ver.di
Lohndumping bei der Saga
STEPHANIE LAMPRECHT
Wohnungskonzern hat eigene Zeitarbeitsfirma. Beschäftigte erhalten ein Drittel weniger Gehalt. An der Spitze der Saga steht eine Grüne: Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk (GAL) ist Vorsitzende des Aufsichtsrats. |
Quelle: Mopo online  |
= Senkung der KdU?
= Zwangsvertreibung?
= Profitmaximierung durch Neuvermietung bei menschenverachtender Rechtsbeugung durch Kammer 7?
= organisierte Korruption?
= warum werden die Projekte der SAGA nicht vom Rechnungshof geprüft?
= wieviel Korruptionsschmiergeld aus den 1 Mrd.EURO - Projekt fließt in schmutzige Kanäle von windigen oder über Strohmänner gegründete Zeitarbeitsfirmen - an denen Bezirks-Politiker, Gewerkschafter, Ein-EURO Job Anbieter oder ARGE SGBII bzw. BA - Mitarbeiter beteiligt sind?
= ist organisierte Kriminalität in den Amtsstuben des Hamburger Korruptions Kartells OK?  _________________ Schlimmer als blind zu sein,
ist es, nicht sehen zu wollen.
(altes franz. Sprichwort) |
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