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2010: Europäisches Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung
 | Die Europäische Union ist eine der reichsten Gegenden der Welt. Nichtsdestotrotz haben 17% der Europäer nicht genügend Mittel, um sich ihre grundlegendsten Bedürfnisse erfüllen zu können.
Armut und Ausgrenzung eines einzelnen Individuums führen letztendlich zur Armut einer ganzen Gesellschaft. Europa kann nur dann stark sein, wenn das Potenzial jedes einzelnen voll ausgeschöpft wird. | |
Es gibt kein Patentrezept gegen Armut und soziale Ausgrenzung. Eines ist jedoch sicher: Diesen Kampf können wir nur gemeinsam gewinnen. Es ist an der Zeit, unser Bekenntnis zu Solidarität, sozialer Gerechtigkeit und mehr Integration zu erneuern. Solidarität, ein insbesondere in Krisenzeiten wichtiges Konzept, ist einer der zentralen Werte der Europäischen Union. Der Begriff „Union“ ist dabei bezeichnend – angesichts der Wirtschaftskrise sitzen wir alle in einem Boot. Solidarität bedeutet ein Sicherheitsnetz für jeden einzelnen.
Hartz IV: Hartz IV ist gescheitert
vom 29.08.2010 18:47
Hartz-IV-Empfänger
Das Märchen von der sozialen Hängematte
Hartz-IV Empfänger sind beschäftigter, als manch ein Kritiker behauptet: Mehr als jeder zweite von ihnen geht einer "nützlichen Tätigkeit" nach, so das Ergebnis einer aktuellen Studie.
Quelle: sueddeutsche.de
Hartz IV: Arbeitsvermittler sind bald selbst ohne Jobs
vom 29.08.2010 18:46
Stellenabbau
In den Jobcentern geht die Angst um
Von Thomas Öchsner, Berlin
Eigentlich soll die Bundesagentur für Arbeit Menschen in Lohn und Brot bringen. Doch nun streicht die Behörde selbst massiv Stellen. Die Personalräte in den Jobcentern sind alarmiert.
Quelle: sueddeutsche.de
Hartz IV: Das Elend mit dem Regelsatz und kein Ende
vom 29.08.2010 18:44
Gängelung der Armen
Von Christoph Butterwegge
Ursula von der Leyens Plan, höhere Sozialleistungen für Kinder im Hartz-IV-Bezug nicht auszuzahlen, sondern ihnen Gutscheine, einen „Bildungspass“ bzw. eine Chipkarte auszuhändigen, findet über die parteipolitischen Lagergrenzen hinweg zahlreiche Anhänger/innen. Einer der Hauptgründe hierfür dürfte das in der Gesellschaft weit verbreitete Vorurteil sein, eine vom Bundesverfassungsgericht am 9. Februar 2010 angemahnte Erhöhung des Regelsatzes komme bei vielen Kindern aus sog. Hartz-IV-Familien gar nicht an, weil die Eltern das Geld eher zur Befriedigung ihrer eigenen Konsumbedürfnisse ausgeben würden. Zwar mag es tatsächlich den einen oder anderen Vater geben, der sich eher den beinahe schon sprichwörtlichen Flachbildschirm kaufen würde, als das zusätzliche Geld seinen Kindern zugute kommen zu lassen. Mit den seltenen Ausnahmen „vergnügungssüchtiger“ Familienväter zu begründen, dass keine Erhöhung der Regelsätze stattfinden soll, womit alle übrigen Eltern und Kinder völlig schuldlos benachteiligt würden, wäre aber mehr als perfide.
Dass auch Unternehmen staatliche Subventionen zweckentfremden, zeigt der jüngste Missbrauchsskandal beim Kurzarbeitergeld, hat bisher freilich bezeichnenderweise nie die Forderung nach sich gezogen, ihnen keine Subventionen mehr zu gewähren oder bloß noch Gutscheine auszuhändigen.
Quelle: NachDenkSeiten
Hartz IV: Forscher in Ein-Euro-Jobs - Klage gegen Uni-Hamburg - Zwangsarbeit?
vom 29.08.2010 18:41
Burn after reading. Kafka lässt grüßen.
Franz Kafka, Prager Jude, Jurist, Verwaltungsangestellter, Feierabendschriftsteller, Vaterbelasteter, Beziehungskomplizierter, Atemwegserkrankter und als solcher Occidentaler reinsten Wassers, wußte es: in diesem Äon gibt es nichts als Ärger - besonders dann, wenn man sich mit Justiz und Bureaukratie einläßt. Ich beginne es zu begreifen in meiner Auseinandersetzung mit einem deutschen (Sozial-)Gericht.
von Thomas Meese
Quelle: forced labour
Hartz IV: Die Organisierung des sozialen Krieges
vom 29.08.2010 18:38
»Jeder müßte endlich den Mund aufmachen«
Unerträgliche Zustände im Jobcenter: Gängelung, Erpressung, Schikane. Und jede Menge Inkompetenz. Ein Gespräch mit Eckhard Freuwört
Interview: Gitta Düperthal
Quelle: jungeWelt
Hartz IV: Zwangsarbeit im Rechtsstaat?
vom 29.08.2010 18:36
Neue Diskussion um Arbeitspflicht für Hartz-IV-Bezieher
Wolfgang Franz, Chef der Wirtschaftsweisen, will Arbeitslose mit respektvollen Tätigkeiten als Schuhputzer, Tütenpacker, Scheibenwischer oder Brötchenausträger beschäftigen
Quelle: Telepolis
Hartz IV: Medienkampagne gegen Erwerbslose mit Falschinformationen
vom 29.08.2010 18:35
Die Bild-Zeitung hetzt Arbeitnehmer und Rentner gegen Hartz-IV-Empfänger auf
Wolfgang Lieb
Was die Bild-Zeitung mit ihrer Kampagne gegen eine Anpassung der Hartz-IV-Regelsätze an das Urteil des Bundesverfassungsgerichts betreibt, hat kein anderes Ziel als Bevölkerungsgruppen gegen Bedürftige aufzuhetzen und mit dieser Hetze öffentlichen Druck auf die Senkung solcher Fürsorgeleistungen aufzubauen, auf die gerade diejenigen angewiesen sind, die aufgehetzt wurden. Mit dieser Kampagne wird gleichzeitig einer weiteren Senkung der Löhne und einer Ausweitung des Niedriglohnsektors Vorschub geleistet.
Es ist bekannt, dass die Bild-Zeitung überwiegend von Menschen mit niedrigem Einkommen gelesen wird. Deshalb ist es geradezu zynisch, dass gerade diese Menschen den Kakao auch noch trinken sollen, durch den sie gezogen werden.
Quelle: NachDenkSeiten
HARTZ IV: 6 Monate lang nachholend essen
vom 29.08.2010 18:34
HARTZ IV
6 Monate lang nachholend essen
Von Jörg Schindler
Die Bundesrepublik ist ein Sozialstaat. Und ihre Behörden sind an Recht und Gesetz gebunden. Heißt es so schön. Doch unter HARTZ IV ist davon wenig übrig geblieben.
Quelle: prager frühling
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